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Normale Version: Buchtipp Thriller/Horror
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Seiten: 1 2
Dann mache ich hier mal den Anfang

Ich habe gerade das Buch "Infiziert" von Scott Sigler durch. Ich kann nur sagen, dass es echt genial gemacht ist. Vor allem ist es irgendwie verdammt realistisch geschrieben. Wer das Genre mag, sollte sich jedenfalls mal genauer informieren.


Margaret Montoya ist Epidemologin bei der CIA. Sie wird mit einer seltsamen Krankheit konfrontiert. Aufgrund eines unbekannten Erregers verwandeln sich normale Menschen in Psychopathen, die ihre Familien töten und sich selbst auf grauenerregende Weise umbringen. Schuld daran sind Samenkapseln außerirdischen Ursprungs, die sich perfekt an den menschlichen Körper anpassen können und diesen als Wirt benutzen, bevor sie den Körper rapide zum Zerfall bringen.

Montoya und die US-Regierung glauben zunächst an eine terroristische Attacke mit einer neuartigen Biowaffe. Währenddessen wird auch der riesige Ex-Footballprofi Perry Dawsey Opfer der Invasoren. Er bemerkt dreieckige Wucherungen an seinem Körper. Da Perry Ärzten nicht vertraut, behandelt er sich selbst. Unter großen Schmerzen gelingt es ihm, eines der fremdartigen Gebilde, einen weißen, tentakelartigen Wurm, aus seinem Körper zu ziehen. Bald darauf hört er Stimmen in seinem Kopf. Es sind die Alienparasiten, die mit ihm Kontakt aufnehmen und auf der Suche nach Information sein Gehirn anzapfen.

Perry will die ungeliebten Besucher unbedingt loswerden. Er setzt sich auf eine glühende Herdplatte und operiert mit groben Werkzeugen an den Auswüchsen herum, immer bedroht von den kreischenden Stimmen in seinem Kopf. Die Aliens treiben ihn immer tiefer in die Paranoia – bis Perry sein erstes Opfer findet …


Viel Spass...
Auch ich möchte Euch dann meinen Tip ans Herz legen.
Wobei es sich eigentlich eher um Tipps handelt Wink


P. J. Tracy - Spiel unter Freunden
Das Team einer erfolgreichen Softwarefirma entwickelt ein neues Computerspiel, in dem der Spieler einen brutalen Serienmörder fassen muss. Noch ist das Spiel nur eine Demo-Version im Netz, da ereignen sich zwei grausame Morde, genaue Nachstellungen der Computersimulation.
Die Lösung dieser Verbrechen kann nur in der Vergangenheit liegen, und in einem furiosen Showdown zeigt das Böse sein Gesicht.

Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Rowohlt Tb.; Auflage: 6 (1. November 2004)
ISBN-10: 3499238217


P. J. Tracy - Der Köder
Im verschlafenen St. Paul wird der achtzigjährige Morey Gilbert tot aufgefunden - mit einer Kugel im Kopf. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Der Tote war allseits beliebt. Ein Mann ohne Feinde. Scheinbar. Noch bevor die Ermittlungen richtig anlaufen, kommt es zu weiteren Morden. Das Muster ist immer das gleiche: Offenbar macht ein Psychopath Jagd auf ältere jüdische Mitbürger. Die Stadt steht unter Schock, und den Detectives Leo Magozzi und Gino Rolseth läuft die Zeit davon. Denn der Mörder scheint es eilig zu haben.

Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Rowohlt Tb.; Auflage: 4., Aufl. (1. Juli 2005)
ISBN-10: 349923811X


P. J. Tracy - Mortifer
Totenstille. Kein Laut ist zu hören. Die Stadt scheint wie ausgestorben. FBI-Agentin Sharon und die Computerspezialistinnen Grace und Annie stehen vor einem Rätsel. Von einer Wagenpanne in die Geisterstadt verschlagen, treffen sie statt auf die erwartete Hilfe auf ein brutales Söldnerheer, das Jagd auf sie macht. Vollkommen auf sich allein gestellt, kämpfen die drei Frauen ums nackte Überleben …

Broschiert: 400 Seiten
Verlag: Rowohlt Tb.; Auflage: 2., Aufl. (1. Juni 2006)
ISBN-10: 3499242036


P. J. Tracy - Memento
Manchmal erlöst nur der Tod. Es muss ja nicht der eigene sein... Eigentlich ist der Schneemann-Wettbewerb in Minneapolis ein fröhlicher Fest. Die beiden Detectives Leo Magozzi und Gino Rolseth vollenden gerade ihr Werk, als plötzlich ein Kind wie am Spieß schreit. Die Mittagssonne hat einen Schneemann zum Schmelzen gebracht und sein makabres Innenleben enthüllt. Es ist ein toter Polizist. Und der Mann bleibt nicht das letzte Opfer. Bei ihren Ermittlungen stoßen Leo und Gino auf ein uraltes Geheimnis. Offenbar sind die Schneemann-Morde nur die Spitze des Eisberges...

Broschiert: 320 Seiten
Verlag: Rowohlt Tb.; Auflage: 4 (2. Mai 2008)
ISBN-10: 3499245450


Quellen:
http://www.amazon.de
http://www.weltbild.de



Ich habe diese Bücher verschlungen! Das Beste was ich in dem Genre bisher gelesen habe. Die Hauptcharaktere sind in allen Büchern die gleichen und sehr bildlich beschrieben; die Dialoge zum Teil sehr amüsant. Interessant ist auch zu sehen, wie sich die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen den Protagonisten im laufe der Bücher entwickeln.
Die Geschichten sind extrem spannend geschrieben und die überraschenden Wendungen bringen den zusätzlichen kick. Daumen hoch, für das Mutter-Tochter-Gespann T.J. Tracy. Ich kann es kaum erwarten, bis neue Werke auf den Markt kommen.
Ich hab mir "infiziert" mal zugelegt und bin gespannt obs mir auch gefällt Smile
ich werde mir jetzt Infiziert bestellen und bin gespannt ^^
also ich werd mich mal kurz und bündig zu Infiziert äußern.
ich habe es vor kurzen durchgelesen und bin froh es aufgrund der kritik von ingo gekauft zu haben.
es ist der hammer!!!!
leute es fesselt bis weit in die nacht hinein, ich konnte es nicht beiseite legen und das hat bei mir schon was zu bedeuten.
den inhalt hat ingo ja schon schön zusammengefasst, und dies is nur ein stück spannung, die man daraus erlesen kann.
also mein tipp leute, kauft es und verschlingt es, so wie ich es getan hab.

wünsche ebenfalls viel spaß dabei.

gruß katrin
Heute hab ich wieder einen Buchtip:

Simon Beckett
Die Chemie des Todes


Ich habe das Buch geschenkt bekommen und ich muss sagen: Ich liebe es! Das beste aus dem Genre seit den P. J. Tracy-Büchern (siehe oben), was ich gelesen habe.
Ich hab es verschlungen! Das ist mein erste Buch von Simon Beckett, aber definitv nicht mein letztes!

Der Buchrücken gibt erstmal nicht so viel her:

David Hunter war der beste forensische Anthropologe Englands,
bis ein tragischer Unfall sein Leben für immer veränderte.
Aber der Tod lässt David einfach keinen Frieden ...


Aufgrund dieser "Zusammenfassung" hätte ich mir das Buch ganz sicher nicht gekauft. Denn das ist derart nichtssagend, das es in keinster Weise den spannenden Inhalt wiedergibt.
Zusammengefasst geht es um folgendes (ohne zuviel verraten zu wollen):
David ist nach dem Unfalltot seiner Frau und Tochter von London in ein kleines Dorf gezogen und nimmt dort die Stelle des Landarztes an. Irgendwann beginnen im Ort furchtbare Frauenmorde und die Polizei steht vor mehr als einem Rätsel. Obwohl David nie mehr als Anthropologe arbeiten will, gibt er der Bitte der Polizei nach und hilft die Verbrechen aufzuklären. Und es geht um weit mehr als nur um Mord ....

Ich finde das Buch fantastisch geschrieben. Die Charaktere sind grossartig beschrieben. Die Spannung hält wirklich bis zur letzten Seite an und begibt man sich selbst auf Spurensuche und meint den Täter gefunden zu haben, wird man immer wieder auf eine neue Fährte gelockt. Bis zum völlig überraschenden Ende ist wirklich alles offen.
Grossartig, so muss ein Buch sein!

Eine kleine Leseprobe gefällig?

So leise wie möglich näherte ich mich der Tür. Sie war aus Stahl und völlig verrostet. Ich hatte erwartet, dass sie abgeschlossen war, doch sie schwenkte auf, als ich dagegen stieß.
Muffige Luft schlug mir entgegen. Mit klopfendem Herzen trat ich ein. Im Schein der Taschenlampe offenbarte sich ein einzelner Raum, der abgesehen von ein paar verwelkten Blätter am Boden leer war. Ich leuchtete über die nackten Wände, und dann fiel der Lichtstrahl auf eine zweite Tür, die fast unsichtbar in einer Ecke verborgen war.
Als ich hinter mit ein Geräusch hörte, drehte ich mich gerade noch rechtzeitig um, um die Außentür zufallen zu sehen. Ich wollte sie abfangen, doch ich war zu langsam. Der Knall war erschreckend laut. Während der Widerhall abebbte, wusste ich, dass ich gerade jemandem im Inneren des Bunkers meine Ankunft angekündigt hatte.
Doch jetzt blieb mir nichts anderes übrig, als weiterzumachen. Ohne mich länger zu bemühen, leise zu sein, ging ich zur zweiten Tür. Nachdem ich sie geöffnet hatte, sah ich eine enge Treppenflucht. Über den Stufen warf eine schwache Glühbirne ein blasses Licht hinab.
Ich machte die Taschenlampe aus und ging hinunter. Die Luft war abgestanden und stank. Ich erkannte die Gerüche des Todes und versuchte, nicht daran zu denken, was das bedeuten könnte. Nach der letzten Windung der Wendeltreppe trat ich in einen langen, niedrigen Keller. Er schien wesentlich größer zu sein als der Betonbau darüber, so als sei der Bunker auf älteren Fundamenten errichtet worden. Das Ende des Kellers verschwand in der Dunkelheit. Tief über einer Werkbank hing eine Glühbirne, deren schwacher Lichtschein eine verblüffende Fülle an Formen und Schatten enthüllte.
Bei dem Anblick blieb ich wie angewurzelt stehen. Die gesamte Decke war mit Kadavern von Tieren und Vögeln übersät. Wie makabre Ausstellungsstücke hingen Füchse, Hasen und Enten herab. Viele von ihnen waren bis auf Haut und Knochen mumifiziert, während andere noch in Verwesung begriffen waren. Alle waren verstümmelt. Mit fehlenden Köpfen oder Gliedmaßen pendelten sie mit hypnotischer Langsamkeit im Rhythmus eines leichten Windzuges.
Ich wandte mühsam den Blick ab und schaute mich im Keller um. Weiteren Eindrücke buhlten um meine Aufmerksamkeit. Auf der Werkbank stand eine Schreibtischlampe, deren Lichtstrahl in eine leere Ecke des Kellers gerichtet war. In dem harten Licht konnte ich ein Seil erkennen, dessen eines Ende auf dem Boden lag, während das andere an einen Metallring gebunden war. Auf der Werkbank lagen mehrere alte Werkzeuge und Schraubzwingen, die in diesem Ambiente eine grauenhafte, neue Bedeutung erhielten. Und dann sah ich etwas, das auf obszöne Weise noch mehr fehl am Platze zu sein schien.
Über einen Stuhl war ein prunkvolles Hochzeitskleid mit einem prächtigen Lilienmuster aus Spitze drapiert. Es war blutdurchtränkt.
Der Anblick riss mich aus meinem Schockzustand. "Jenny!", rief ich.
In der Dunkelheit am anderen Ende des Kellers rührte sich etwas. Langsam tauchte eine Gestalt auf .....


Broschiert: 429 Seiten
Verlag: Rowohlt Tb. (2. Juni 2009)
ISBN: 978-3-499-25273-0
"Chemie des Todes" kann auch ich jedem Thriller-Fan nur empfehlen. Super geschrieben, wahnsinnig spannend. Ausserdem bin ich ein Fan von Forensik.
Durch die durchweg guten Kritiken auf amazon.de hab ich mich schon vor monaten dazu hinreissen lassen, dieses Buch zu bestellen und jetzt hab ich endlich geschafft es zu lesen:

Tess Gerritsen
Die Chirurgin


In einem stickigen Sommer dringt in Boston ein Unbekannter nachts in die Wohnungen von allein stehenden Frauen ein, unterzieht sie einem gynäkologischen Eingriff und tötet sie dann. Die einzige Spur führte Detective Thomas Moore und Inspector Jane Rizzoli zu einer jungen Chirurgin. Catherine Cordell war drei Jahre zuvor nach ähnlichem Muster überfallen worden, kam aber mit dem Leben davon, weil sie den Täter in Notwehr erschoss. Doch die Anzeichen häufen sich, dass Catherine erneut zur Zielscheibe eines psychopathischen Mörders geworden ist ...

Ich fand das Buch ganz gut. Nicht so grossartig, wie ich es nach den vielen vielen begeisterten Empfehlungen erwartet hätte, aber gut (kommt aber nicht ganz an Chemie des Todes ran).
Geschrieben ist das Buch aus 4 Sichtwinkeln (den beiden Polizisten, der Ärztin und des Mörders), was ich persönlich ganz spannend finde.
Die Story ist fesselnd, aber zum Teil auch sehr blutrünstig (zum Teil sehr bildlich beschriebene operative Eingriffe etc). Also nicht unbedingt etwas für zartbesaitete.
Und nebenbei lernt man auch noch eine Menge medizinische Begriffe und Vorgehensweisen kennen (Tess Gerritsen hat eine medizinische Ausbildung und arbeitete als Internistin, dieses Vorwissen fliesst unübersehbar in die Story ein).

Viel Spass beim lesen
Simon Beckett
Kalte Asche


Die Tage hab ich den Folgeband von "Die Chemie des Todes" (siehe oben) gelesen und bin auch von dem Buch total begeistert.

Asche ist alles, was von ihr übrig geblieben ist. Fast alles. Als der Rechtsmediziner David Hunter die Überreste der Frau in einem verfallenen Cottage auf der schottischen Insel Runa zum ersten Mal erblickt, weiß er sofort: Dieser Tod war kein Unfall. Er will seine Erkenntnisse dem Superintendent mitteilen, doch die Leitung bleibt tot. Ein Sturm hat die Insel von der Außenwelt abgeschnitten. Da geschieht ein weiterer Mord ...

Soweit der Buchrücken. Wie auch beim letzten Simon Beckett-Buch gibt diese Zusammenfassung den spannenden Inhalt in keinster Weise auch nur ansatzweise wieder.
Man muss Die Chemie des Todes nicht zwingend gelesen haben, um Kalte Asche verstehen zu können oder sich reinzufinden. Zwar wird immer mal wieder in ein paar Sätzen auf die erste Geschichte eingegangen, aber mit dem eigentlichen Geschehnissen in diesem Buch, hat das nichts zu tun.
Zwischenzeitlich war ich etwas erschrocken und hoffte das es nicht nur ein "billiger Abklatsch" vom ersten Buch ist (denn gewisse Stellen zeigen Parallelen von beiden Büchern; zB ist Dr. Hunter auch dieses Mal ein wenig geduldeter "Eindringling in einer eingeschworenen Gemeinschaft"). Aber auch wenn solche Stellen ein starkes Déjà-vu auslösen, ist die Story deshalb nicht weniger spannend und grossartig geschrieben.

Immer wieder meint man den Mörder gefunden zu haben, um dann doch wieder in die Irre geführt zu werden. Das versteht Simon Beckett wirklich gut.
Das Ende ist wirklich atemberaubend. Da überschlagen sich die Ereignisse innerhalb kürzester Zeit und ich wette niemand wäre auf DIE Auflösung gekommen Wink

Ich freu mich schon, bald den nächsten Teil der David-Hunter-Reihe zu lesen (Leichenblässe) und noch mehr, das dieses Jahr (laut Wikipedia) noch ein weiterer Teil veröffentlicht werden soll.
Mal wieder ein "neuer" Thriller, den ich Fans dieses Genres ans Herz legen möchte:

Karen Rose
Todesschrei


[Bild: bildschirmfoto2010-10-mffw.png]

Das Buch sagt:

In Philadelphia wird auf einem verwilderten Grundstück eine Leiche entdeckt, und Detective Vito Ciccotelli bittet die Archäologin Sophie Johannsen, Spezialistin für mittelalterliche Kunst, um ihre Mithilfe. Als Sophie den gefrorenen Erdboden mit einem Bodenradar absucht, stößt sie auf immer weitere grausige Funde: sechzehn sorgfältig angelegte Gräber, von denen zwölf schon besetzt sind. Die Polizei hat es offenbar mit einem privaten Friedhof eines Serienkillers zu tun, und die leeren Gräber lassen Fürchterliches ahnen. Noch während sich Detective Ciccotelli fragt, warum der Mörder die Toten wie mittelalterliche Grabfiguren drapiert hat, widmet sich der Täter schon seinem nächsten Opfer ...

und:

Er hat eine Vorliebe für mittelalterliche Folterinstrumente. Für seine Kunst überschreitet er jede menschliche Grenze. Er lässt seine Opfer um ihr Leben schreien. Doch dann heften sich Detective Vito Ciccotelli und Archäologin Sophie Johannsen an seine Fersen, und eine Jagd auf Leben und Tod beginnt ...

Ich sage:

lesen! Ich fand die Story ultra-spannend. Ich konnte das Buch kaum wegpacken. Auf den 667 Seiten hat es fast nie an Fahrt verloren. Im Gegenteil. Zeitweise überschlagen sich die Ereignisse förmlich. Immer wieder glaubt man jemanden als Mörder auszumachen, um einige Seiten weiter wieder auf eine neue Spur geführt zu werden. Etwas vorhersehbar ist lediglich die Lovestory um den Detective (die ziemlich detaillierte Beschreibung seiner Liebesnächte mit seiner Liebsten find ich etwas störend und die ständige Erwähnung wie rollig er bei ihrem Anblick wird, nervig). Aber das hat ja mit der eigentlichen Story nichts zu tun und deshalb kann ich das Buch nur empfehlen.
Was mich bei anderen Büchern stört, hat mir bei diesem komischerweise kaum etwas ausgemacht. Denn es gibt wirklich eine ganze Menge an Haupt- und Nebenpersonen. Gar nicht so leicht, sich alle Namen und die Zusammenhänge zu merken, aber im Gegensatz zu Büchern in denen ich das bemängelt habe, hat mir das hier keine grossen Schwierigkeiten gemacht. Auch das in den Kapiteln viel zwischen den Personen und Orten gesprungen wurde, hat mich nur am Anfang gestört. Dafür war die Story zu spannend, als sich durch soetwas stören zu lassen Wink

Also viel spass beim lesen. Aber vorsicht: es wird spannend, krank, eklig ...
(Welchen "Schaden" müssen Autoren eigentlich haben, um sich solche Sachen immer ausdenken zu können? Irgendwie erschreckend!)


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Knapp 4 Monate nach oben genannten 1. Teil, hab ich jetzt Teil 2 gelesen. Hier meine Kritik:

Karen Rose
Todesbräute


[Bild: bildschirmfoto2010-10-kcvb.png]

In einer amerikanischen Kleinstadt geschieht ein kaltblütiger Mord an einer jungen Frau. Der Killer hat ihr das Gesicht zertrümmert, sie nackt in eine Decke eingewickelt und in einen Graben geworfen. An ihrem Zeh findet die Polizei einen mysteriösen Schlüssel. Agent Daniel Vartanian übernimmt die Ermittlungen. Ein Serienkiller, der keinen Fehler macht, scheint am Werk zu sein – bis Alexandra Fallon, die Zwillingsschwester eines Opfers, in der Stadt auftaucht …

und

Er hat sie mit Sorgfalt ausgewählt. Mit Genuss entführt. Hatte sie zum Schreien gebracht. Schreie, lang und laut. Sie war die Erste gewesen, die er getötet hatte. Sie würde aber nicht die Einzige bleiben. Bald würden sie alle bezahlen. Bals würden sie wissen, dass er zurückgekehrt war.
Werden Special Agent Daniel Vartanian und Alexandra Fallon, die Schwester eines Opfers, diesen wahnsinnigen Killer aufhalten können?


Diese Buch knüpft nahlos an den ersten Teil an. Die Story spielt ca 1 Woche nach dem Ende von Todesschrei und es gibt auch ansonsten eine Menge Parallelen in der Story. Wieder ist da ein hübscher Ermittler, der sich im Laufe der Geschehnisse in eine Frau verliebt und sie vor dem Mörder beschützen muss. Wieder hat der grosse Held ein Geheimnis. Und wieder gibt es zum Glück Kollegen und Freunde, die ihm bei seinen Ermittlungen tatkräftig unter die Arme greifen.
Die jetzige Hauptperson Daniel Vartanian war in Todesschrei noch Nebendarsteller und auch sonst gibt es ein Wiedersehen mit einigen Personen aus dem ersten Teil.
Ich fand das Buch recht spannend und hab hier glaube ich meinen persönlichen Rekord gebrochen - 648 Seiten in weniger als 2 Tagen.
Genervt hat mich allerdings das gleiche Thema wie im ersten Teil: Karen Rose scheint versessen darauf zu sein, ihre Storys mit einer Prise Erotik zu spicken. Meiner Ansicht nach ist es aber eher störend, während eines spannenden Thrillers detaillierte Sexszenen zu packen. Brauch man definitiv nicht!
Ansonsten gab es aber zum Glück noch eine Menge Spannung, Unmengen von Tatverdächtigen, eine Menge Intrigen und Geheimnisse. Und natürlich sehr viele Morde.

Jetzt fehlt nur noch der 3. und letzte Teil aus der Reihe: Todesspiele
Ich freu mich drauf!

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Jetzt ist die Reihe komplett:

Karen Rose
Todesspiele


[Bild: bildschirmfoto2011-01-ntmu.png]


Bei einer Razzia in einem Bunker stößt die Polizei auf fünf Mädchenleichen - bestialisch zugerichtet und zu Tode gequält. Von den Tätern fehlt jede Spur. Doch zwei Opfern gelang schwer verletzt die Flucht. Ihre Aussagen liefern Special Agent Luke Papadopolos und der smarten Staatsanwältin Susannah Vartanian wertvolle Hinweise auf einen international operierenden Mädchenhändlerring. Als Susannah ein Brandzeichen auf den Körpern der Opfern entdeckt, wird sie plötzlich von den Dämonen ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt - einer Vergangenheit, die immer noch tötlich enden kann ...

Ein fulminantes Finale. Jede Menge Geheimnisse werden gelüftet und Zusammenhänge hergestellt. Wieder hat es Karen Rose verstanden, ihre Leser immer wieder auf falsche Fährten zu führen. Wieder gibt es jede Menge Blut, Tote, Verrat, Lügen und Intrigen. Alles in allem sehr spannend!
Aber wieder zeigt sich, das man die Bücher definitiv hintereinanderweg lesen sollte. Die Bücher knüpfen derart nahtlos aneinander an, das es bereits nach wenigen Wochen Pause schwer fällt, ich zu erinnern und die Zusammenhänge von Personen und Tagen zu sortieren. Es passiert einfach unheimlich viel. In jedem einzelnen Band.
Und dieses Mal kann ich sogar lobend erwähnen, das die Sexabenteuer in diesem Teil zum Glück kurz ausgefallen sind. Geht doch Wink

Eine grossartige Triologie!
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